Wirtschaftstreuhänder - Beendigung des Ruhens

Allgemeine Informationen

Personen und Gesellschaften, die auf ihre Befugnis zur selbstständigen Ausübung ihres Wirtschaftstreuhandberufes verzichtet haben und nun die selbstständige Ausübung wieder aufnehmen möchten, müssen die Beendigung des Ruhens bei der zuständigen Stelle anzeigen.

Die Behörde untersagt die Wiederaufnahme mit schriftlichem Bescheid, wenn die erforderlichen Voraussetzungen nicht vorliegen.

Erforderliche Unterlagen

Belege zum Nachweis der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen

Fristen

Die Beendigung des Ruhens ist der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer unverzüglich anzuzeigen.

Kosten

Es fallen keine Kosten für die Anzeige an.

Rechtsgrundlagen

Verfahrensablauf

Die Anzeige kann persönlich oder schriftlich bei der zuständigen Stelle eingebracht werden.

Voraussetzungen

Die Personen müssen für die Beendigung des Ruhens folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Volle Handlungsfähigkeit
  • Besondere Vertrauenswürdigkeit
  • Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
  • Aufrechte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
  • Vorliegen eines Berufssitzes und
  • Für den jeweiligen Bilanzbuchhaltungsberuf: eine erfolgreich abgelegte Fachprüfung

HINWEIS Wenn die/der Berufsberechtigte der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer schriftlich erklärt, dass sie/er den Wirtschaftstreuhandberuf ausschließlich unselbstständig ausüben wird, so ist sie/er während dieser Zeit von der Aufrechterhaltung der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung befreit.

Die Wiederaufnahme der selbständigen Ausübung des Wirtschaftstreuhandberufs wird untersagt, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: Es werden keine Belege zum Nachweis der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen beigelegt oder die Allgemeinen Voraussetzungen liegen nicht vor oder im Falle der persönlichen Wiederaufnahme der Berufstätigkeit durch eine natürliche Person nach mehr als sieben Jahren.

HINWEIS Eine Untersagung der Wiederaufnahme wegen mehr als siebenjähriger Nichtausübung kann unterbleiben, sofern die/der Berufsberechtigte in dieser Zeit überwiegend facheinschlägig gearbeitet hat. Sofern die/der Berufsberechtigte nicht überwiegend facheinschlägig gearbeitet hat, ist die persönliche Wiederaufnahme der Berufstätigkeit nach mehr als siebenjährigem Ruhen von der Ablegung einer mündlichen Fachprüfung abhängig.

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