Besamungstechnikerinnen oder Besamungstechniker – Meldung des Tätigwerdens

Allgemeine Information

Besamungstechnikerinnen oder -techniker, die in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Vertragsstaat oder Drittstaat, dessen Angehörige nach dem Recht der Europäischen Union oder auf Grund eines Staatsvertrags gleichzustellen sind, rechtmäßig als solche niedergelassen sind, dürfen vorübergehend und gelegentlich in Oberösterreich tätig sein. Falls der Beruf oder die Ausbildung der Besamungstechnikerin oder des Besamungstechnikers am Niederlassungsort nicht reglementiert ist, muss die Tätigkeit mindestens zwei Jahre innerhalb der vorangegangenen zehn Jahre dort ausgeübt worden sein.

Die erstmalige Aufnahme dieser Tätigkeit ist der Behörde im Vorhinein schriftlich zu melden. Dieser Meldung sind folgende Nachweise anzuschließen:

1.                  Nachweis über die Staatsangehörigkeit;

2.                  Nachweis über die fachliche Eignung;

3.                  Nachweis über die rechtmäßige Niederlassung als Besamungstechnikerin oder -techniker;

4.                  Nachweis darüber, dass die Tätigkeit als Besamungstechnikerin oder -techniker innerhalb der vorangegangenen zehn Jahre mindestens zwei Jahre lang ausgeübt wurde, sofern der Beruf am Niederlassungsort nicht reglementiert ist.

Die Meldung ist jährlich in beliebiger Form zu erneuern, wenn beabsichtigt ist, die Tätigkeit weiterhin auszuüben. Der neuerlichen Meldung sind die oben genannten Nachweise nur dann anzuschließen, wenn sich hinsichtlich der nachzuweisenden Umstände eine wesentliche Änderung ergeben hat.

Zuständige Stelle

Landwirtschaftskammer für Oberösterreich
4021 Linz, Auf der Gugl 3
Telefon: +43 (050) 6902 0 -
E-Mail: office@lk-ooe.at

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